Mediendesign

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Mediendeisgn / MediendesignerMediendesign umfasst sowohl künstlerische als auch technische Aspekte. Die Disziplin dient in erster Linie der medialen Kommunikation. Infolgedessen müssen Mediendesigner hinreichende Kenntnisse über die Gestaltungs- und Produktionsprozesse haben. Mediendesign findet in den unterschiedlichsten Bereichen Anwendung. Darunter Printmedien wie Verpackungen und Zeitschriften.

Durch die abnehmende Popularität der Printmedien fokussiert sich das Mediendesign in unserer heutigen Zeit allerdings primär auf das sogenannte Webdesign. Obwohl es sich hierbei eigentlich nur um eine Unterkategorie des Mediendesigns handelt, werden beide Begriffe inzwischen häufig simultan verwendet. Beim Webdesign geht es um die funktionale und visuelle Gestaltung von Webseiten. Die technischen Aspekte fallen hier jedoch weitgehend weg, da dieser Bereich der Webentwicklung zuzuordnen ist.

Geschichte des Webdesigns

Mit dem Aufkommen des World Wide Web ist gewissermaßen auch das Webdesign entstanden. Eine Rolle spielt es aber erst seit 1996, da zu diesem Zeitpunkt seinen Browser herausbrachte. Zuvor gab es bei der Gestaltung von Webseiten aus technischen Gründen kaum Optionen. Selbst das Lesen eines Textes war nicht ohne Weiteres möglich. Mit dem Aufkommen des World Wide Web Consortiums (W3C) im Jahre 1994 kamen überhaupt die ersten Gedanken an Webdesign auf. W3C machte das Internet in gewisser Hinsicht massentauglich. Die eigentliche Revolution kam aber erst 1996, denn erst ab diesem Zeitpunkt gab es nach und nach neue Browser und weitere entscheidende Technologien kamen auf. Ein Meilenstein war der Browser von Microsoft, da es sich dabei um den ersten Browser handelte, der Formatvorlagen unterstützte. Inzwischen ist die Digitalisierung bereits sehr vorangeschritten. Die Bedeutung des Internets nimmt stetig zu. Infolgedessen ist auch der Bedarf nach Webdesignern gestiegen. Bereits jetzt nimmt das Webdesign in vielen Unternehmen eine tragende Rolle ein. Daran wird sich voraussichtlich in den nächsten Jahren wenig ändern.

Webdesign in der Moderne

Im digitalen Zeitalter sind die Möglichkeiten des Webdesigns weit vielfältiger, als es noch zur Anfangszeit des Internets der Fall war. Zum einen liegt die erforderliche technische Infrastruktur vor. Zum anderen können Webdesigner unterschiedliche Tools nutzen, welche nicht nur die Arbeit erleichtern, sondern Dinge realisierbar machen, die zuvor nicht umsetzbar waren. Durch die zunehmende Bedeutung des World Wide Web ist Webdesign mittlerweile ein wichtiger Bestandteil in vielen Unternehmen. Im Grunde gehört es sogar zu den Inhalten eines Businessplans dazu. Durch die neuen Standards beim Webdesign hat sich viel geändert. Dazu gehört auch das Berufsbild des Mediendesigners. Unter anderem Kenntnisse im IT-Bereich sind in der Moderne nicht mehr zwangsweise notwendig. Das liegt daran, dass viele der heutigen Webseiten auf WordPress basieren.

Aktuelle Trends des Webdesigns

Im Bereich des Webdesigns kommt es immer wieder zu Trends. Nicht selten richten sich diese Trends nach den aktuellen Präferenzen bei der Suchmaschinenoptimierung. Einer der aktuellen Trends ist das sogenannte Responsive Webdesign. Durch diese Form des Webdesigns ist es möglich, Inhalte beziehungsweise das Layout einer Webseite einheitlich auf allen Medien darzustellen. Dabei spielt es keine Rolle ob es sich um einen Desktop-PC, einen Laptop, ein Smartphone, ein Tablet oder ein vergleichbares Gerät handelt. Das Responsive Design ist nur einer der aktuellen Trends, der auf die steigende Nutzung von mobilen Endgeräten abzielt. Generell spielt die mobile Optimierung von Webseiten eine immer größere Rolle. Dabei geht es sowohl um die Kundenfreundlichkeit als auch um Suchmaschinenoptimierung.

Berufsbild Mediendesigner

Da die Bedeutung von Printmedien abgenommen hat und das Internet eine zunehmende Rolle spielt, wird von Mediendesignern erwartet, dass sie sich mit dem Bereich des Webdesigns bestens auskennen. Fachwissen über neue digitale Konzepte und Techniken sollte vorliegen. Ein weiteres Kriterium sind Kenntnisse im Bereich des Programmierens. Theoretisch sind solche nicht zwangsweise erforderlich. Zumindest Selbstständige können, sofern sie sich gut mit WordPress auskennen, eine Tätigkeit als Mediendesigner ausüben.

Eine Stelle in einem Unternehmen zu finden, ist ohne IT-Kenntnisse hingegen um einiges schwerer. Zumal sich Webdesign nicht nur auf Webseiten bezieht. Auch die Gestaltung von Apps ist dem Webdesign zuzuordnen. Trotz dessen lässt sich nicht bestreiten, dass immer mehr Webseiten einfachheitshalber auf WordPress aufgebaut sind. Wer Mediendesigner werden möchte, kann eine Ausbildung oder ein Studium machen. Beide Möglichkeiten sind anerkannt und die Grundlage, um eine Karriere als Mediendesigner zu starten. Neben den richtigen Schwerpunkten geht es dabei auch um den Erwerb von Soft Skills. Unternehmen stellen vor allem Mitarbeiter ein, die nicht nur über hinreichende Fachkenntnisse, sondern beispielsweise auch über soziale Kompetenzen und Stressresistenz verfügen.

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