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Cloud-Produkte und ihre Anbieter – 5 Tipps für die richtige Wahl

Cloud-Produkte und ihre Anbieter – 5 Tipps für die richtige Wahl

Cloud-Produkte und ihre Anbieter – 5 Tipps für die richtige WahlIm Bereich Cloud Computing gibt es heute eine enorme Auswahl an Produkt- und Dienstleistungsanbietern. Die Cloud zu nutzen ist aus unterschiedlichen Gründen sinnvoll – im Privaten (speichern von Fotos, Dokumenten und Co.), insbesondere aber für Unternehmen, denen sie neben einer deutlich höheren IT-Sicherheit noch viele weitere Vorteile bietet. Cloud-Produkte wie die Microsoft Cloud – kompetente Beratung hierfür bietet beispielsweise Vendosoft – gibt es viele. Doch was zeichnet einen guten und professionellen Cloud-Anbieter aus und auf welche Details und Aspekte sollte man in diesem Zusammenhang achten? Im Folgenden werden fünf wesentliche Vorteile der Cloud beleuchtet und alles Wissenswerte rund um ihre Anbieter und Leistungen aufgeführt.

Diese Vorteile bieten Cloud-Produkte für Unternehmen

Insbesondere für Unternehmen bieten Cloud-Produkte eine Reihe an Vorteilen und Möglichkeiten. Unter anderem die nachfolgenden:

1. Daten stehen überall zur Verfügung

Einer der größten Vorteile der Cloud gegenüber fest installierter Software auf einem Desktop-PC oder Notebook ist, dass Dokumente und Dateien von überall und jederzeit abrufbar sind. Eine stabile Internetverbindung vorausgesetzt, sind die eigenen Daten somit immer „griffbereit“ und über mobile Apps auch mit dem Smartphone komfortabel abrufbar. Das schafft eine enorme Flexibilität und erleichtert Unternehmern, Angestellten und Privatpersonen gleichermaßen den Arbeitsalltag.

Unter anderem durch Cloud-Anbindungen ist es überhaupt möglich, Mitarbeiter aus dem Homeoffice arbeiten zu lassen. In Zeiten von Corona ist dies quasi unabdingbar geworden.

2. Arbeiten können parallel ausgeführt werden

Auch der Zugriff auf Dateien durch mehrere Mitarbeiter ist ein Vorteil der Cloud. Auf diese Weise kann parallel an identischen Projekten gearbeitet werden. Das führt zu noch mehr Flexibilität und Effizienz und erleichtert das gemeinsame Arbeiten.

3. Automatische Synchronisierung & Updates

Änderungen und Anpassungen an Dateien oder Datensätzen in der Cloud werden automatisch gespeichert. Sobald ein Mitarbeiter Änderungen vornimmt, steht die neue Version allen Nutzern, die darauf Zugriff haben, zur Verfügung.

Gleichzeitig wird sichergestellt, dass mehrere Anwender Dokumente bearbeiten können, ohne dass es zu Überschreibungen kommt. Auch das ist ein Vorteil gegenüber lokal gespeicherten Dateien.

Cloud-Dienste erhalten regelmäßig und automatisch notwendige Updates, die vom Hersteller bereitgestellt werden. So ist garantiert, dass Sicherheits-Patches eingespielt werden und Prozesse sicher und zuverlässig ablaufen können.

4. Risiko von Datenverlust wird reduziert

Gehen Daten in einem Unternehmen verloren, ist das ohne Zweifel der Worst Case. Denn hat man nicht auf Cloud-Produkte gesetzt, lassen sich diese möglicherweise nicht komplett reproduzieren oder wiederherstellen, was durchaus ein Geschäftsrisiko sein kann.

Entscheidet man sich für Cloud-basierte Lösungen, reduziert sich das Risiko von Datenverlusten, denn in der Cloud gespeicherte Dateien sind dank automatischer Backup-Erstellung besser gesichert. Als Vorteil erweist sich auch der Aspekt, dass versehentlich gelöschte Daten einfacher wieder hergestellt werden können.

5. Zukunftsorientiert aufgestellt

Zukunftsorientierung und das Zeitalter der Digitalisierung sorgen seit einigen Jahren für Veränderungen in der IT-Landschaft. Insbesondere die Cloud mit ihren Lösungen für ganz unterschiedliche Bereiche bietet Wettbewerbsvorteile und neue Optionen.

Durch die Entscheidung für Software aus der Cloud stellt man sich und das eigene Unternehmen bestmöglich für die Zukunft auf. Schnittstellen zu anderen Tools und Anwendungen automatisieren und vereinfachen dann viele Prozesse und Workflows.

Welcher Cloud-Anbieter ist der richtige?

Hat sich ein Unternehmen entschieden, in die Cloud zu migrieren, stellt sich die Frage, welcher Anbieter von Cloud-Lösungen der richtige ist. Dazu sind zunächst sämtliche Anforderungen an die Cloud zu betrachten. Auch, welcher Mitarbeiter welche Softwarelizenzen, Zugriffe und Funktionalitäten benötigt. Ein guter Cloud-Berater wird dies im Vorfeld abklopfen.

Sind Umfang und Funktionen geklärt, zeigt sich, ob schlanke Tools ausreichen, die beispielsweise das Speichern und ortsunabhängige Abrufen von Dateien ermöglichen, oder ob umfangreichere Systeme bis hin zu ganzen Online-Serverlandschaften notwendig sind.

Werden Angebote verschiedener Anbieter eingeholt, ist darauf zu achten, dass diese auch miteinander verglichen werden können. Das Briefing sollte für alle gleich sein, damit nicht gänzlich unterschiedliche Pakete angeboten werden. Dann besteht die Herausforderung darin, die Beratungskompetenz und das Service-Angebot der Dienstleister zu antizipieren. Einige Anbieter ermöglichen es, Cloud-Dienste im Vorfeld kostenfrei zu testen. Das kann bei der Entscheidung hilfreich sein. Hilfreich ist auch die meist monatliche Kündigungsfrist. Da sei jedoch gewarnt, denn der Aufwand einer Migration in die Cloud rechtfertig keine schnelle Beendigung des Verhältnisses.

Bei der Wahl des richtigen Anbieters und/oder Cloud-Produktes mögen auch Präferenzen von Mitarbeitern eine Rolle spielen. In jedem Fall ist die Kompatibilität mit anderen Tools und Systemen zu beachten, die bereits Verwendung finden. Ist ein bestimmtes Cloud-Produkt mit den bislang verwendeten Programmen und Anwendungen kompatibel, ist dieses in aller Regel zu bevorzugen. Schließlich soll die Cloud zu einer Erleichterung von täglichen Prozessen und Abläufen führen.

Datenschutz ist ein zentraler Aspekt bei der Auswahl des richtigen Anbieters. Zahlreiche Cloud-Anbieter sitzen derzeit in Regionen wie den USA, die (aus Datenschutzsicht) immer noch ein Datenschutzniveau haben, welches unterhalb dessen liegt, was die EU mit Ihrer DSGVO fordert. Um Cloud-Tools rechtskonform einsetzen zu können ist es (gerade in der jüngsten Vergangenheit und mit Urteilen wie Schrems II) wichtig einen ordentlichen, vertraglichen Rahmen zu schaffen. Tools von Anbietern die direkt in der EU sitzen und hier aggieren bringen diesbezüglich deutliche Vorteile, denn Sie unterliegen bereits den Spielregeln des europäischen Datenschutzrechtes und größere, vertragliche Hürden entfallen oftmals.

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