Stempel

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Stempel in UnternehmenBeim unternehmerischen Arbeiten sind Stempel unerlässlich und können zugleich eine Menge Arbeit sparen. Für jede Gelegenheit gibt es Stempel. Während einige Stempel eher die Arbeit erleichtern, sind manche Stempel sogar Pflicht für gewisse Dokumente. In einigen Kulturen wird dem Stempel sogar noch mehr Stellenwert zugeschrieben, als es in der westlichen Welt der Fall ist. Aber welche Arten von Stempeln gibt eigentlich und wie und wo werden diese genutzt?

Holzstempel

Der klassische Stempel besteht aus Holz und hat eine gummierte Unterlage. Auf dieser sind die entsprechenden Ziffern eingraviert, die später einmal auf dem Blatt erscheinen sollen. Zwingend notwendig ist dazu ein Stempelkissen, das es in verschiedenen Farben gibt. Für offizielle Zwecke haben sich aber die Farben Schwarz, Rot und Blau durchgesetzt. Für weniger formale Zwecke oder zur Unterscheidung von wichtigen Dokumenten können auch andere Farben verwendet werden. Neben Stempeln aus Holz sind auch solche aus Kunststoffen oder Horn verbreitet. Genauso oft findet man aber Stempel aus Metall oder anderen besonderen Materialien. Funktionieren tun diese alle gleich gut.

Anwendungszwecke

Wie bereits erwähnt erfüllen Stempel viele Aufgaben. Angefangen vom Datumsstempel, über den Adressstempel, bis hin zum Dokumentenstempel ist alles dabei. Zwar hat die Digitalisierung den Stempeln ein wenig den Rang abgelaufen, doch gänzlich aus den Büros verschwinden werden sie nicht. Eingehende Post, Überweisungen und Rechnungen werden wohl auch zukünftig noch gestempelt, sowie auch offizielle Dokumente noch mit dem Firmenstempel gestempelt und unterzeichnet werden. In diesen Bereichen hat sich vor allem eine Form von Stempel hervorgetan: der Selbstfärbestempel.

Selbstfärbestempel

Im Bereich der Büroarbeit hat sich vor allem der Selbstfärbestempel durchgesetzt. Bei dieser Stempelart wird die Stempelplatte automatisch über das Färbekissen geführt. Dieses ist nämlich im Stempel integriert. Während in kleineren Büros oft noch Holzstempel zu finden sind, gehören die Selbstfärbestempel zu jedem Großraumbüro. Denn die Arbeit mit diesen Stempeln ist sehr sauber und einfach. Außerdem muss nicht immer wieder aufs Neue das Stempelkissen genutzt werden. Mehrerer hundert Stempeldrucke können mit einem Selbstfärbestempel aufs Blatt gebracht werden, bevor ein neuer Stempel angeschafft werden muss oder bei hochwertigen Modellen nur das Stempelkissen erneuert werden muss.

Hanko – ein Verwandter aus dem Fernen Osten

Hanko, Japanische Stempel, UnternehmerlexikonIn Japan, aber auch in China und Korea, werden sogenannte Hanko verwendet. Diese sind die Handschrift einer jeden Person. Anders als bei uns werden in Japan Dokumente jeglicher Art mit dem Hanko unterschrieben und nicht etwa mit dem Kugelschreiber und per Hand. Wenn auch in Japan immer häufiger handschriftliche Unterschriften verwendet werden, sind Hanko-Stempel noch immer die offizielle Form der Unterschrift. Wer geschäftlich in Japan unterwegs ist, der sollte sich durchaus Gedanken über die Anschaffung eines solchen Stempels machen. Verwechseln sollte man die Namensstempel aber nicht mit Siegeln, wie man sie von asiatischer Kalligrafie und Tuschmalereien kennt. Sie sehen sich ähnlich, sind aber eckig.

Digitale Stempel

Bei Dokumenten die Online verschickt werden gibt es auch eine Möglichkeit diese mit einem Stempel abzusichern. In PDF-Dokumenten erhält dieser Stempel dann einen eingebetteten Hash-Wert, der mit dem privaten Schlüssel des Inhabers signiert wird. Dieser visuelle Stempel ist dabei nur eine optische Gewohnheit, die aus dem Büroraum stammt, denn zwingend notwendig wäre er bei digitalen Dokumenten aufgrund der digitalen Signatur nicht. Wenn auch diese Methode extrem sicher ist, werden viele wichtige Dokumente bis heute versiegelt per Post oder Kurier verschickt. Der digitale Stempel ist dennoch auf dem Vormarsch.

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