Sondermaschinenbau

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Maschinen nach Maß – der Sondermaschinenbau

Ihr Fertigungsprozess reicht nicht mehr aus oder stellt Sie vor Herausforderungen? Ihre Produktion sollte schneller und effizienter erfolgen und so die Wirtschaftlichkeit erhöhen? Dann wird es Zeit, über die Anschaffung einer Sondermaschine nachzudenken. Sondermaschinenbau setzt dann an, wenn Serienmaschinen für die Aufgabe nicht existieren oder an ihre Grenzen stoßen und manuelle Fertigungsabläufe Mitarbeiter überlasten oder sogar in Gefahr bringen. Erfahren Sie hier, was unter Sondermaschinenbau zu verstehen ist, wie er funktioniert und welche Vorteile er für Ihr Unternehmen bringt.

Maschinen nach Maß – der Sondermaschinenbau

Was ist unter Sondermaschinenbau zu verstehen?

Sondermaschinenbau beschreibt die einzigartige Herstellung bzw. Anpassung von Maschinen für verschiedenste Fertigungsabläufe. Dazu zählen sowohl einzelne Maschinen als auch Kleinserien. Ziel ist es, eine Optimierung der Produktion zu erzeugen oder auch neue Produkte anzufertigen. Sondermaschinenbau ist stets maßgeschneidert: Maschinen werden entsprechend der Kundenbedürfnisse speziell für unterschiedlichste Fertigungsabläufe entwickelt. Dadurch findet der Sondermaschinenbau für jedes Problem die perfekte Lösung, egal ob Einzelstation, Handelsarbeitsplatz, Baugruppe oder komplette Fertigungslinie.

Worin liegt der Unterschied zu Serienmaschinen?

Bei Serienmaschinen handelt es sich um Maschinen, welche sofort zum Einsatz bereit sind und in mehreren Unternehmen Anwendung finden. Sie werden in höheren Stückzahlen hergestellt und nicht explizit an den Kundenbedarf angepasst, wodurch sie häufig an ein Limit geraten. Daher werden oftmals Erweiterungen und optionale Teile hinzugefügt, jedoch sind einige Fertigungsabläufe und Produkte dennoch nicht durch Serienmaschinen umsetzbar. Hier müssen Sondermaschinen verwendet werden, die teils sogar gemietet werden können.

Wie funktioniert Sondermaschinenbau?

Da Sondermaschinenbau stets auf die Bedürfnisse von Kunden maßgeschneidert wird, sieht der Ablauf im Idealfall folgendermaßen aus:

Ist-Situation analysieren

Zunächst einmal wird die derzeitige Situation untersucht, um Stärken und Schwächen des aktuellen Fertigungsablaufs herauszustellen. Dies kann durch den Kunden oder gemeinsam mit dem Sondermaschinenhersteller geschehen.

Bedarf analysieren

Daraufhin wird die benötigte Funktionalität für die Zukunft ermittelt, die für einen neuen Prozess oder die Optimierung der bestehenden Produktionsprozesse notwendig ist. Die Ergebnisse legen die Anforderungen an die Sondermaschinen fest und werden im Lastenheft dokumentiert – üblicherweise durch den Kunden bzw. Auftraggeber, ggf. mit Unterstützung des Sondermaschinenbauers.

Konstruktionsentwürfe maßschneidern

Wurde festgelegt, an welcher Stelle eine Sondermaschine zur Optimierung der Produktionsschritte zum Einsatz kommen soll, entwirft ein Konstruktionsbüro eine bzw. eine Reihe individueller Sondermaschinen entsprechend der Kundenwünsche.
Dabei wird zunächst ein Konzept erstellt, welches im Pflichtenheft dokumentiert und mit dem Kunden in Form eines virtuellen 3D-Modells durchgesprochen wird.
Hier besteht die Möglichkeit, weitere Anforderungen zu definieren oder die Erfahrung des Kunden einfließen zu lassen.

Konzeptfreigabe

Ist der Kunde mit dem abgestimmten Konzept zufrieden, wird das Konzept freigegeben und in Fertigungsunterlagen umgesetzt.

Sondermaschine produzieren

Als nächstes folgt der Sondermaschinenbau an sich. Die zuvor konstruierten Teile werden gefertigt oder eingekauft, montiert und die Anlage beim Sondermaschinenbauer in Betrieb genommen und erprobt. Hier ist es immer von Vorteil, wenn die Produktion in Deutschland nach Qualitätsstandards “Made in Germany” durchgeführt wird. Wenn der Kunde dies wünscht, erfolgt ein Funktionstest und eine Abnahme der Anlage durch den Kunden im Hause des Sondermaschinenbauers.

Sondermaschine in Betrieb nehmen

Nach Transport und Installation der Sondermaschine(n) beim Kunden erfolgt die Inbetriebnahme, Abnahme und ggf. der Leistungstest entsprechend den definierten Anforderungen.

Schulung, Service und Wartung

Die Schulung der Produktionsmitarbeiter und, wenn vorhanden, des Instandhaltungspersonals des Produktionsbetriebs, gehören zu den wesentlichen Punkten einer Inbetriebnahme, um eine optimale Nutzung der Sondermaschinen zu gewährleisten.

Ersatzteile

Bereits zur Inbetriebnahme macht es Sinn, ein vom Sondermaschinenbauer vorgeschlagenes Ersatz- und Verschleißteilpaket auf Lager zu legen, um bei Störungen kurzfristig wieder produzieren zu können. Die Kosten für die Ersatzteile sind im Vergleich zu Produktionsausfällen geringfügig.

Störungsbeseitigung, Service und (Fern-)Wartung

Bei Störungen ist es ideal, wenn der Sondermaschinenbauer kompetenten Service bietet und kurzfristig unterstützen kann. Ein erster Ansatz ist die Unterstützung aus der Ferne über Collaboration-Tools und Fernwartungszugänge zu den Anlagen. Wenn auf diesem Weg das Problem nicht gelöst werden kann, ist ein Serviceeinsatz erforderlich.

Um das Risiko von ungeplanten Störungen so gering wie möglich zu halten, ist es sinnvoll, eine regelmäßige Wartung durchführen zu lassen. Dabei werden Ersatz und Verschleißteile überprüft oder präventiv ausgetauscht, um die Anlagenverfügbarkeit sicherzustellen. Wartungsverträge sorgen dafür, dass dieses regelmäßig durchgeführt wird.

Welche Vorteile hat der Sondermaschinenbau?

Gelangen bisherige Fertigungsverfahren – manuell oder maschinell – an ihre Grenzen, werden Sondermaschinen eingesetzt. Hierdurch können Mitarbeiter entlastet werden, die gefährlichen Tätigkeiten, ermüdenden Arbeiten oder Überforderung ausgesetzt sind. Wenn schwierige Arbeiten nicht von Serienmaschinen ausgeführt werden können, aber besser maschinell als von Menschen umgesetzt werden sollten, sind Sondermaschinen die richtige Wahl für Ihr Unternehmen. Ebenso sind mangelnde Qualität oder Ausbringung der Produkte ein Grund, um in Sondermaschinen zu investieren. So kann Sondermaschinenbau dafür sorgen, die Wirtschaftlichkeit Ihres Unternehmens durch Qualitätssteigerung sowie höhere Stückzahlen in geringerer Zeit zu verbessern. Allgemein ist Individualisierung der größte Pluspunkt einer maßgeschneiderten Maschine: Es kann genauestens auf die Wünsche von Kunden eingegangen werden, die Umsetzbarkeit des Projektes wird sogleich geprüft und Prototypen können sich zu einem Serienprodukt entwickeln. Darüber hinaus sind Sondermaschinen äußerst leistungsfähig und können den Anforderungen der Produktion bezüglich Taktzahl und Leistung bestens nachkommen. Verschleiß und Wartungsaufwand betragen dabei gleichzeitig ein Minimum.

Fazit

Beauftragen Sie einen Spezialisten für Sondermaschinenbau, um Ihre Fertigung effizienter zu gestalten. Sie profitieren von besserer Qualität, höheren Stückzahlen und entlasteten Mitarbeitern. Damit wird die Wirtschaftlichkeit maßgeblich gesteigert. Ein renommiertes Unternehmen für Sondermaschinenbau, welches langjährige Expertise in Konstruktion sowie Maschinenbau und Service vorweisen kann, ist Ihre Chance für effizientere Fertigungsprozesse und letztlich Unternehmenserfolg.

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