Paketwerbung Onlineshops

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Paketwerbung von Onlineshops

Paketwerbung von Onlineshops - Verpackung als WerbeflächeDer Paketversand ist für Webshops nicht nur ein unverzichtbarer logistischer Prozess, er bietet auch vielfältige Chancen für ein effektives Marketing. Der Oberbegriff Paketwerbung umfasst sämtliche Werbemaßnahmen, die im Zusammenhang mit Paketen stehen. Es gibt vielfältige Formen: So können Unternehmen die Verpackungen für Werbebotschaften nutzen. Von großer Bedeutung sind auch Paketbeilagen wie Flyer mit Gutscheincodes.

Verpackung als Werbefläche

Einige Unternehmen lassen ihre Verpackungskartons im Firmendesign erstrahlen, sodass diese zwei Funktionen erfüllen: Sie schützen das Verpackungsgut und dienen zugleich dem Marketing. Alternativ verwenden Onlineshops für die Werbung ein Paketklebeband mit einem individuellen Design. In beiden Fällen versehen sie die Pakete unter anderem mit ihrem Firmenlogo, einem Slogan oder mit der Webadresse. Diese Art der Paketwerbung sichert Aufmerksamkeit – die Pakete fallen in der Masse eintönig brauner Versandkartons auf. Beim Empfänger machen diese Verpackungen Eindruck und erhöhen die Chance, dass die Marke länger im Gedächtnis bleibt. Tragen die Adressaten das Paket zum Beispiel von einer Postfiliale nach Hause, sehen auch Passanten die Werbebotschaft.

Paketbeilagen: Gutscheincodes, Broschüren und Co.

Eine kostengünstige und wirkungsvolle Form der Paketwerbung ist die Paketbeilage. Häufig fügen Shops der bestellten Ware Postkarten oder Flyer mit einem Gutscheincode bei: Sie wollen Kunden mit einem Rabatt dazu animieren, demnächst erneut zu bestellen. Darüber hinaus können Shops mit edel gestalteten Broschüren oder Katalogen für bestimmte Produkte oder Dienstleistungen werben. Auch Produktproben können beilegt werden – diese Warenproben empfehlen sich zum Beispiel für Kosmetikhändler, Apotheken, Drogeriemärkte und Teehändler. Alle Maßnahmen haben das Ziel, die Kundenbindung zu stärken und die Wahrscheinlichkeit auf weitere Umsätze zu erhöhen.

Werbung in Pakete anderer Onlineshops beilegen

Mit Paketwerbung können Unternehmen auch Neukunden gewinnen. Für diesen Zweck eignet sich die Paketbeilage bei Partnerfirmen. Einige darauf spezialisierte Druckereien, Werbeagenturen und Logistikdienstleister betreiben umfangreiche Partnernetzwerke, mit denen sie diese besondere Form des Direktmarketings organisieren. Aus nachvollziehbaren Gründen akzeptieren Webshops nur Werbung von Unternehmen, die nicht mit ihnen um Marktanteile konkurrieren. Ein Modehändler wird zum Beispiel keine Paketwerbung anderer Modeverkäufer mit derselben Zielgruppe zulassen. In diesem Fall kommen Beilagen von Shops in Bereichen wie Kosmetik oder Wohnmöbel infrage.

Zielgruppenspezifisches Werben mit Paketbeilagen

Beim Versand über fremde Webshops steigert eine detaillierte Zielgruppenanalyse die Effizienz. Die Zielgruppen des Versandhändlers und des Werbetreibenden sollten weitgehend identisch sein, um zu große Streueffekte zu vermeiden. Dafür gibt es zahlreiche relevante Kriterien – Zielgruppen können sich unter anderem bei folgenden Aspekten gleichen:

  • Alter
  • Wohnort / Wohnregion
  • Kaufkraft
  • Werte wie Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein

Übereinstimmungen bei einem oder mehreren Punkten führen dazu, dass sich die Paketwerbung auch bei vermeintlich großen Differenzen im Angebot lohnt. So haben Modehändler und Banken auf den ersten Blick wenig gemeinsam: Wenn der Händler aber Öko-Mode verkauft und die Bank mit grünen Finanzdienstleistungen wirbt, ist die Nachhaltigkeit die Klammer: Bei den umweltbewussten Käufern des Modeshops findet die ökologisch engagierte Bank mit hoher Wahrscheinlichkeit potenzielle Neukunden.

Attraktivität der Paketwerbung ein zentraler Faktor

Bei allen Varianten des Paketmarketings sollte sich das Werbematerial durch Einzigartigkeit und eine hohe Druckqualität auszeichnen. Es gelten dieselben Maßstäbe wie bei sämtlichen Werbemitteln: Bestenfalls vermitteln Werbeverpackungen, Flyer, Warenproben und Co. effektiv die gewünschte Werbebotschaft. Verpackungen, Paketklebebänder und Paketbeilagen sollten auffallen und dem Corporate Design des Unternehmens entsprechen. Bei Gutscheincodes kommt es zudem auf die konkreten Konditionen an. Die gewünschte Wirkung entfalten diese Codes nur bei einem ansprechend hohen Rabatt. In der Regel fordern Shops einen Mindestbestellwert: Dieser sollte angemessen und realistisch sein. Eine zu hohe Summe schreckt Bestandskunden oder potenzielle Neukunden ab.

Erfolg von Paketbeilagen messen

Beim Onlinemarketing basiert das Controlling auf dem Tracking mit Cookies. Auch bei vielen Paketbeilagen lässt sich der Erfolg exakt feststellen – das beste Mittel hierfür sind Gutscheincodes, die Werbetreibende ausschließlich für ihre Paketkampagnen verwenden. Geben Kunden diese Codes ein, können Unternehmen die entsprechenden Umsätze unmittelbar auf ihre Werbeaktionen zurückführen. Mit einer geeigneten Software werten Firmen den Erfolg automatisiert aus. Auf der Basis dieser Erfolgsstatistiken passen sie ihre Werbestrategie gegebenenfalls an.

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